Messe Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf

März 2011 bis April 2011

Zur Erhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit benötigt die Messe Berlin schon länger dringend weitere Ausstellungsflächen, insbesondere um den Nachfrageüberhang bei internationalen Leitmessen abzubauen und neue Messen auf dem Markt zu platzieren.

Die neue Messehalle wird zudem während der Sanierung des ICC Berlin von 2014 bis 2016 als Kongressstandort genutzt werden. Verluste an bedeutenden internationalen und nationalen Kongressen oder Messen sind daher nicht zu befürchten, da bis zu diesem Zeitpunkt die neue Halle bereits funktionsbereit sein soll. Der Flächenbedarf für die kongressgeeignete neue Messehalle entstand primär aus dem Bedarf nach erweiterten Messe- und Ausstellungsflächen, sekundär für die Kongressnutzung während der Sanierung des ICC Berlin.

"Durch den Abriss der Deutschlandhalle und die Errichtung einer neuen, kongresstauglichen Messehalle entsteht die Chance, das komplette Messe Areal Süd neu zu ordnen, ihm ein neues „Gesicht“ zu geben und auch qualitätsvolle Außenräume zu schaffen.

Dies gelingt mithilfe eines verhältnismäßig kompakten, unprätentiösen aber dennoch eigenständigen Messe- Baukörpers, der parallel zur bestehenden Messestruktur ausgerichtet ist und dessen südliche Längsseite bündig an der Platzkante der Agora liegt.

Eine maßgebliche Aufwertung des gesamten Süd- Bereiches der Messe erzeugt allerdings die der neuen Halle vorgelagerte „Pergola“. Diese städtebauliche Klammer umfasst nicht nur die die neue Messehalle im Süden und Osten, sondern erstreckt sich bis über den westlichen Rand der Agora- Tribüne. Als Identität stiftendes Zeichen für einen dynamischen Messebetrieb soll das Vordach zu einem dreidimensionalen Logo werden, das dem ganzen Süd-Areal einen attraktiven, übergeordneten baulichen Rahmen verleiht." Zitat kadawittfeldarchitektur

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